Katholische Kirche in der Steiermark

Geschichte

Beim sogenannten Lindenkreuz entstand im 18. Jhdt ein Pulverturm, in dem aus Sicherheitsgründen die beträchtlichen Schießpulvervorräte aus dem Zentrum heraus am Stadtrand gelagert wurden. Der aufgelassene Pulverturm, am heutigen verkehrstechnisch wichtigen Knotenpunkt der Kreuzung zwischen Kärntnerstraße und Alte Poststraße gelegen, bildete das Grundgebäude einer 1935 errichteten Kirche. Der Turm wurde aus den Holzquerbalken des Kirchendachbodens gebildet. Er ist somit eine seltene Holzkonstruktion. Den Salesianern wurde das Areal als Pfarre anvertraut. Die Kirche wurde vom damaligen Fürstbischof Dr. Pawlikowski geweiht. Das Altarbild wurde 1936 vom akademischen Maler Michschnofsky gestaltet. Die Kirche war mit einigen Baracken umgeben, welche später den Theatersaal und das Kinder- und Jugendheim bildeten. Zeitweise waren auch die Volksschule und der Kindergarten in diesen Gebäuden untergebracht. Auch Sportplätze waren damals schon miteingeplant. 1977 wurde dann ein neues Pfarrzentrum eingeweiht, das durch den langjährigen Pfarrer P. Karl Bleibtreu errichtet und zu einem sehr lebendigem Zentrum entwickelt wurde. In diesen neuen Gebäuden sind ein großer Pfarrsaal für 350 Leute, ein Kindergarten für 2 Gruppen, der eigentliche Pfarrhof und ein Jugendzentrum mit Gruppen und Spielräumen untergebracht. Ein gepflegter Fußballplatz, Basketballhartplatz, ein kleiner Rasenplatz für Volleyball und zwei Tennisplätze vervollständigen die sportlichen Möglichkeiten in diesem Zentrum.