23.10.2003 Erweiterung des Indults
Kath-net-Meldung vom 23.10.2003
http://www.kath.net/detail.php?id=6258
Graz: Kapellari genehmigt Sonntagsmesse im alten lateinischen Ritus
Bislang durfte die Messe in Graz-Seckau im klassischen römischen Ritus nur an Wochentagen gefeiert werden, ab November ändert sich das
Graz (www.kath.net)
Ab November wird in Graz die heilige Messe im alten lateinischen Ritus (tridentinischer Ritus) auch am Sonntag gefeiert werden dürfen. Der Grazer Diözesanbischof Egon Kapellari erteilte dafür die Genehmigung. Bis jetzt durfte die Messe im klassischen römischen Ritus nur an Wochentagen gefeiert werden. Ab November wird dies auf ausdrücklichen Wunsch des Bischofs von Graz-Seckau auch am Sonntag um 17 Uhr in der Grazer Hl. Geist-Kirche im ehemaligen Grazer Bürgerspital möglich sein, erklärte der zuständige Priester, Pfarrer Konrad Sterninger, im KATH.NET-Gespräch. Schon seit längerem gibt es jeden Freitag um 18 Uhr eine Katechese zu diesem Thema sowie im Anschluss (19 Uhr) eine heilige Messe. Der überlieferte Ritus stoße auf große Resonanz bei Alt und Jung, so Teilnehmer der Katechese gegenüber Kath.Net.
Als klassischen römischen Ritus bezeichnet man den alten lateinischen Ritus der katholischen Kirche. Er wurde früher auch als tridentinischer Ritus bezeichnet. Der Ritus ist jedoch weit älter als das Konzil von Trient. Er wird nach einer Empfehlung von Kardinal Joseph Ratzinger als klassisch-römischer Stil bezeichnet. Verwendet werden bei der Messfeier die liturgischen Bücher aus dem Jahre 1962. Sie sind die letzte Edition vor der liturgischen Erneuerung des Missale Romanum.
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Auf KATH.NET seit dem: 23. 10. 2003 14:29 Uhr
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Indult mit 1.September 2002
Beginnend mit 1.September 2002 hat der hochwürdigste Herr Bischof von Graz-Seckau, S.E. Dr. Egon Kapellari, "einige Male im Monat in der Heiligen-Geist-Kirche im Bürgerspital, Dominikanergasse, Graz, die Hl.Messe nach dem Missale Romanum 1962" für 2 Jahre ad experimentum genehmigt. "Die Zelebration ist nur an Wochentagen eventuell auch am Samstagabend vorzusehen". Der Hw. Herr Provisor Konrad Sterninger, Frauenberg 5, 8600 Bruck an der Mur, wurde gebeten, die Zelebration zu übernehmen (Ord.-Zl.: 7 St 2 - 02). gezeichnet Mag. Helmut Burkard, Generalvikar.
Der tridentinische Meßritus war bis zur Liturgiereform 1969 durch Seine Heiligkeit Papst Paul VI jener Ritus, der in den röm.-kath. Kirchen des lateinischen Ritus meistens für die Meßzelebration verwendet wurde.
Trid. Ritus (MR 1962):
Pfr. Sterninger +43-664-111 22 27 oder Meßnerin DGKS Dichtl +43-650-238 70 14




