Das Bauwerk Kirche

Das Bauwerk Kirche

Das Konzept des Architekten Dr. Mafred Fuchsbichler sah einen Neubau unter Einbeziehung der alten Kirche, die als Sakraments- und Taufkappelle dienen soll, vor.

Dr. Fuchsbichler konnte Prof. Fuchs, einen namhaften Vertreter der "Wiener Schule des phantastischen Realismus", für die künstlerische Ausgestaltung der Kirche gewinnen. Für Prof. Fuchs ist dass, nach seinen Angaben, sein größtes sakrales Bauwerk.

Der Künstler beließ es aber nicht bei der künstlerischen Ausgestaltung, sondern erweiterte das gesamte Architektonische Konzept im Sinne eines Gesamtkunstwerkes: "Man muss schon von weitem erkennen: Dies ist ein heiliger Ort. Wo auch immer die Augen hin blicken, es muss etwas zu sehen geben." Der Gedanke der Pilgerschaft (St. Jakob) beinhaltet letztlich auch das "Himmlische Jerusalem", den Ort der zukünftigen Erlösung.
"Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabgekommen, wie eine geschmückte Braut ihrem Mann. ...Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und er selbst, Gott, wird mit ihnen sein. ...Und ihre Mauer war aus Jaspis und die Stadt aus Gold, gleich dem reinem Glase. Und die Grundsteine der Mauer um die Stadt waren geschmückt mit allerlei Edelsteinen. (Offb 21,2-3 und 18-19)

All dies kommt zum Ausdruck in der mannigfaltigen Symbolik, die als wesentliche Elemente den Stein (irdischer Pilgerweg) und den Kristall (Himmlisches Jerusalem) enthalten.

Prof. Fuchs ist immer noch an den Bildern in der Kirche tätig: "Sie sind dann fertig, wenn ich fertig bin!"

Weiters konnten zur Gestaltung die weltbekannte Firma Swarovski gewonnen werden, sowie Franz Bayer, ein weiterer Vertreter der Wiener Schule des Phantastischen Realismus.

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