Unser Pfarrblatt erscheint vier Mal im Jahr (September, Dezember, März, Juni) und wird bis zum Druck komplett eigenständig vom Pfarrblatteam hergestellt.
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Leiterin |
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Homepage |
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Sylvester Schaller |
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Markus Simmerstatter |
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Karl Veitschegger |
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Gunter Wilfinger |
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Fotos |
Helmut Vanek |
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Inserate |
Hans Lederer |
Das Blatt wird durch redmail an alle Haushalte im Pfarrgebiet verteilt. Wir bezahlen die Zustellung an die Haustüre. Sollten Sie es einmal nicht oder gar mehrfach erhalten, teilen Sie dies bitte der Pfarrkanzlei mit, damit wir von diesen Unregelmäßigkeiten erfahren.
September - November 2008 - PDF
Juni - August 2008 - PDF
Im Archiv finden Sie sämtliche Ausgaben seit 1999 als PDF, HTML oder beides und dazu das erste Pfarrblatt von 1955
Papier, Papier, Papier... oder doch mehr?
Im Dezember 1955, also vor über 50 Jahren, erschien die erste Ausgabe des Pfarrblattes vom Graben mit genau dieser Überschrift. Trotz aller Wandlungen, die unsere Zeitung seit damals mitmachte, blieben die zentralen Inhalte die gleichen.
EIN BRIEF AUS DEM PFARRHAUS
Als der damalige Kaplan Wilhelm Pannold die erste Ausgabe des "Aus der Grabenpfarre" bei der "Styria" drucken ließ, löste er damit ein Mitteilungsblatt ab, das dem Sonntagsblatt beigelegt worden war. Den 4-seitigen Bogen, teilweise noch in gotischer Schrift gedruckt, bezeichnete er in den Einleitungsworten als "Brief aus dem Pfarrhaus". 10-mal im Jahr wurde er von Mitarbeitern ausgetragen. Wie heute gab es neben Artikeln zu aktuellen und religiösen Themen und den Terminen die Namen der Verstorbenen und Neugetauften, womit allerdings nicht alle einverstanden gewesen sein dürften, denn in der 3. Nummer fragte der Herausgeber erbost: "Seit wann ist die Taufe eine Schande?".
In den ersten Jahren lag die Schriftleitung immer bei Kaplänen: Josef Otter übernahm im Herbst 1956 und gestaltete den Titel neu. Unter Karl Thaller gab es nur mehr lateinische Schrift.
NEUES VOM GRABEN
1968 übernahm Pfr.Constantin Lippe die Schriftleitung, wechselte zur Druckerei der Lazaristen und begann Leserbriefe unter dem Titel "Was sagen Sie dazu?" abzudrucken. Es war die Zeit der Gottesdienstreform und es gab heftige Diskussionen über rhythmische Messen, Handkommunion und Rosenkranz. Im Dezember 1971 sorgte ein Brief gegen "Rosenkranz-betende alte Damen ohne Intelligenz" für einen Eklat und die Rubrik wurde bald darauf eingestellt. Ein kirchenkritisches Flugblatt, das Pfr. Lippe nicht erlaubte, führte 1972 zum Wechsel der Druckerei. Die "Austria" druckte dann das erste bezahlte Inserat von Sport Werdinig. Speziell begrüßt wurden damals auch immer wieder die Bewohner der damals fertiggestellten Hochhäuser.
IN DEN HÄNDEN VON LAIEN
1974 übernahm der pensionierte Landesschulinspektor Dr. Rudolf Hauser als erster Laie die Schriftführung, das Papier wurde bunt, er gab mehr Fotos aus dem Pfarrleben und ab und zu auch einmal 6 Seiten. Eine der ersten Nummern brachte den Plan der neuen Pfarrgrenzen nach Abtrennung der Salvatorpfarre. Nur kurz hielten sich die zwei Kupuzinerpatres Laetitian und Grantin, die Lob und zu viel Tadel in der Pfarre verteilten. 1978 beschäftigte sich das Pfarrblatt intensiv mit allen Phasen des Neubaus des Kindergartens, und im Sommer 1979 wurde ein eigenes Informationsblatt zum ersten großen Zeltfest am Hasnerplatz gedruckt. 1980 erschien erstmals das moderne Graben-Logo und Pfarrer
Lippe gab wieder seine eigenen "Mitteilungen der Grabenpfarre" heraus.
MEHR SEITEN - WENIGER AUSGABEN
1982 kam mit dem Lehrer i. R. Werner Storm der große Wandel vom gefalteten Doppelblatt zum gebundenen Heftchen mit 16 Seiten, wie es heute noch der Fall ist, allerdings im A5-Format. Dafür erschien es nur mehr 5 Mal im Jahr. Das erste Blatt berichtete mit vielen Fotos von der Innenrenovierung der Kirche. Das "Wort des Pfarrers" auf der zweiten und der Terminkalender auf der letzten Seite wurden eingeführt. Zum 200. Geburtstag der Pfarre im Sommer 1986 gab es erstmals einen Farbdruck. Ein Jahr später wurde Prof. Hubert Paar Schriftführer, gedruckt wurde bei druck&grafik, die Qualität des Layouts und die Anzahl der Inserate nahmen zu. 1992 entfernten die Junglehrer Karl Haidacher und Andreas Orlitsch das runde Graben-Logo und führen die Seite "Im
Rückspiegel", den heutigen "Rückblick" ein. Sie wechselten zur Druckerei der Lazaristen und entwickelten den Schriftzug "Neues vom Graben", der 10 Jahre lang beibehalten wurde, auch nachdem die Leitung 1995 an das Team um Mag. Karl Veitschegger abgegeben worden war. Da erfolgte der Umstieg auf das heutige A4-Format mit fallweise Farbdrucken bei wechselnden Druckereien. Seit 1999 gibt es auch eine Umsetzung auf der Homepage der Pfarre. Zum Abschied von Pfarrer Tropper gab es eine bunte Sondernummer und auch eine lustige Scherz-Ausgabe der Jugend. Der Großteil der Fotos in diesen Jahren stammte von Helmut Vanek.
GRABEN-SALVATOR 5 JAHRE LANG GEMEINSAM UNTERWEGS
Mit dem gemeinsamen Pfarrer kam es 2003 zu einem Zusammenwachsen der Presse von Graben und Salvator. Es gab zuerst eine Salvator-Beilage, dann entstand der Übergangstitel "Neues von Graben und Salvator". Und zu Beginn des Jahres 2005 dann das komplett neue Layout mit dem aktuellen Namen. Graben+Salvator erschien nach 50 Jahren 5 Jahre lang wieder fast für das gesamte damalige Pfarrgebiet, 4-mal so dick, durchgehend in Farbe, aber aus Kostengründen nur mehr 4 Mal im Jahr.
ZURÜCK ZUM ALTEN TITEL
Nach der unerwarteten Auflösung des Pfarrverbandes Graben/Salvator stellte sich im Sommer 2007 die Frage nach der Zukunft des gemeinsamen Pfarrblattes Graben+Salvator. Nach eingehenden Überlegungen in den Gremien der beiden Pfarren wurde schließlich einvernehmlich entschieden, dass jede Pfarre ihr eigenes Pfarrblatt herausbringt. Für uns hieß das: Zurück zur Eigenständigkeit und zum alten Titel, während die Salvatorpfarre Neuland betrat, da sie davor kein eigenes Blatt hatte. Sie erhalten also nun wieder ein "Neues vom Graben". Wir hoffen, dass wir uns - wegen der gleich gebliebenen Seitenanzahl - verstärkt den religiösen Themen annehmen können, wie es von den Lesern mehrfach gefordert wurde. Selbstverständlich werden wir auch in Zukunft auf Veranstaltungen unserer Nachbarpfarre hinweisen, wie wir es auch schon vor der Zusammenlegung gemacht haben.
BITTE, SEIEN SIE DOCH SO FREUNDLICH ...
Schon die allererste Nummer begann mit der Bitte um einen "Selbstkostenbeitrag nach eigenem Ermessen", im März 1973 wurde erstmals ein Erlagschein beigelegt und auch heute noch sind wir auf Ihre Unterstützung, werte Leserschaft, angewiesen, damit es auch noch in den nächsten 50 Jahren einen "Brief aus dem Pfarrhaus" gibt.
(aktualisierter Artikel aus dem Pfarrblatt 2005-3)
Martin Bretterklieber
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