Der Kirchenbau stammt aus drei Bauphasen: um 1256 erster Kirchenbau vollendet; 1330 Anbau des Langchors; 1516/17 Umbau zu einer dreischiffigen Staffelhallenkirche mit den romanischen Umfassungsmauern. Der 68,5 Meter hohe Westturm wurde 1636 bis 1643 vom Kriegsministerium als Wehrturm der Stadt Graz errichtet. Das neugotische Westportal wurde 1894 eingefügt. Zum Kircheninneren gehören das Langhaus mit zwei neugotischen Seitenaltären, dem „Schulterwunden-Altar“ und dem „Maria-Schutz-Altar“. Weiters ein vierjochiger Chor mit einer dreischiffigen Orgelempore, ein spätbarockes Gestühl, 14 Kreuzwegstationen von Jakob Gschiel, die Antoniuskapelle, die Josefskapelle mit dem neugotischen Josefsaltar. Der Chorraum wurde im Zweiten Weltkrieg total zerstört – die Neugestaltung erfolgte durch ein schlichtes Kreuz von Alexander Silveri 1957 und den wunderbaren Glasfenster mit dem ständig wechselnden Farbenspiel. Die drei Scheitelfenster stammen von Prof. Franz Felfer, die 1o Seitenfenster mit dem Franziskus-Zyklus von Sr. Basilia Gürth OSB. Die Jakobikapelle stammt aus dem 12. Jhdt., welche den Brüdern des Hl. Franziskus übergeben wurde. Von diesem Ort aus wurde das Kloster immer mehr erweitert.