Wir über uns

Egon Galler, Pfarrer
Vor einiger Zeit wurde ich in eine Schulklasse eingeladen und dabei wurde mir folgende Frage gestellt: Was macht ein Pfarrer unter der Woche? Ich zeigte ihnen meinen Kalender für diesen Tag und erzählte ihnen Folgendes: Mein Tag beginnt am Morgen mit dem Gebet des Priesters, der Laudes. Am frühen Vormittag haben wir unsere Hausbesprechung gehabt. Jetzt bin ich bei euch. Am Nachmittag mache ich einen Krankenbesuch im LKH und am späten Nachmittag habe ich ein Taufgespräch. Der Nachmittag wird mit dem Gottesdienst im Seniorenheim abgeschlossen. Am Abend setze ich mich nochmals zu meiner Sonntagspredigt. Den Tag beschließe ich mit dem Abendgebet. Die Schüler fragten dann, wann kommen sie zum Fernsehen oder zu ihren Hobbies. Ich versuchte ihnen glaubwürdig zu machen, dass jeder Tag anders ausschaut, einmal ist er von Sitzungen geprägt, andersmal von traurigen oder freudigen Ereignissen in der Pfarre.
Mag. Martin Fischer, Pastoralassistent
Ich möchte das Symbol des Labyrinths wählen, um mich ihnen vorzustellen. Auf den ersten Blick erweckt das Labyrinth den Eindruck, dass der Weg schnell und direkt in die Mitte führt. Doch dann wird man weit weg geführt, glaubt vielleicht schon in die falsche Richtung zu gehen, und schon geht es wieder näher heran. Aber wieder und immer wieder führt der Weg um die Mitte herum. Wer aber beharrlich weitergeht, findet sich urplötzlich in der Mitte wieder. Ich wollte Priester werden, studierte Theologie in Wien und in Freiburg im Breisgau, war ein Jahr Diakon in Wien und stand kurz vor der Priesterweihe. Dann führte mich mein Lebensweg doch in eine "andere" Richtung. Ich entschloss mich, meine Frau Beate, die ich in Freiburg kennen lernte, zu fragen, ob sie mit mir den Weg gemeinsam weitergehen möchte. Danach arbeitete ich bei der Caritas, als Jungendleiter und vor allem als Religionslehrer. Zu Philip, dem Sohn meiner Frau aus erster Ehe, wurden uns zwei Kinder, Barbara (14 J.) u. Sebastian (12.J)geschenkt. In eine ganz neue Richtung, nämlich zu ihnen in die schöne Steiermark führte mich dann der Weg. Der Grund dafür ist, dass meine Frau, die evang. Religionspädagogin ist, in Graz-Liebenau eine Arbeitsstelle als Gemeindepädagogin und Religionslehrerin gefunden hat. Da es in der ev. Kirche eine solche Stelle nicht alle Tage gibt, war es uns gleich klar, dass wir diese neue Chance und Herausforderung dankbar annehmen. In Graz fanden wir auch eine Wohnung und ich in Leibnitz eine Arbeit. Da es aber doch angenehmer ist auch in Graz zu arbeiten, habe ich mich für die frei werdende Stelle bei ihnen in Christkönig entschieden. Der Pilgerweg des Labyrinths wird uns wohl weiterbegleiten und führen. Geblieben ist die Suche nach der Mitte, die für mich mit dem Satz aus dem Johannesevangelium am Besten ausgedrückt wird, wo Jesus sagt: "Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben, und es in Fülle haben."(Jo 10,10) Mit ihnen gemeinsam möchte ich überlegen, beten und handeln, um das verheißene Leben in Fülle immer mehr zu verwirklichen. Ich hoffe, dafür zu ihnen in die Pfarre Christkönig an den richtigen Ort geführt worden zu sein. Ich freue mich auf den gemeinsamen Weg.
Werner Kosic, Pfarrsekretär
25 Jahre war ich in der Privatwirtschaft beschäftigt gewesen, ehe ich im Jahre 1993 Pfarrsekretär in Christkönig wurde. Zu meinen Hauptaufgaben gehören die Matrikenführung, die Buchhaltung und die Korrespondenz der Pfarre. Das hört sich sehr „trocken“ an, in Wahrheit bin ich wohl so etwas wie die erste Anlaufstelle im Pfarrhof. Ich komme so mit sehr vielen Menschen in Kontakt; sei es bei Taufaufnahmen, Trauungsanmeldungen, Begräbnisaufnahmen usw.. Schließlich müssen alle diese Termine mit dem Herrn Pfarrer abgesprochen werden. Will jemand eine Messe bestellen, so kommt er ebenfalls zu mir in die Pfarrkanzlei. Auch für sozial Bedürftige bin ich Mittelsperson zum pfarrlichen Vinzenzverein und zur Caritas.
Was für mich bei all diesem Tun besonders wichtig ist, ist der Kontakt und das persönliche Gespräch mit den Menschen.
Ursula Krispel, Kindergartenleiterin
In unserem Team arbeiten vier Kindergartenpädagoginnen (Frau Waltraud Nemetz, Frau Waltraud Mauerhofer, Frau Vera Haas und ich) sowie vier Kinderbetreuerinnen (Frau Annemarie Gratzl, Frau Karin Krusic, Frau Ulrike Krakolinig und Frau Sabine Köhldorfer).
Die Kindergartenpädagogin ist für alles Geschehen in einer Gruppe verantwortlich. Nach einem Kennenlernen aller neuen Kinder wird zu Beginn des Jahres ein Programm erstellt, welches sowohl den Anforderungen der älteren wie auch der jüngeren Kindern gerecht wird. In unserer Planung dreht sich jeweils drei bis vier Wochen lang vieles um eine Erlebnisgrundlage, wie jetzt z.B. um den Hl. Martin. Die Kindergärtnerin sucht geeignetes Lied- und Spielgut aus, vermittelt auf kindgerechte Weise ethische, soziale, religiöse und erzieherische Werte, turnt, spielt und „arbeitet“ mit den Kindern. Medien aller Art unterstützen dabei unsere Arbeit.
Vor 19 Jahren wurde ich mit der Funktion der Kindergartenleitung beauftragt und die Vielseitigkeit dieser Tätigkeiten lassen meine Arbeit nie langweilig werden. Meine Aufgabenbereiche erstrecken sich über administrative Tätigkeiten (z.B. Neuanmeldungen) bis hin zur Mitarbeitskoordination mit der Pfarre und dem Führen des Kindergartenteams. Mit 25 Dienstjahren verfüge ich dabei über eine Vielzahl an Erfahrungen und kann damit meinem Team unterstützend behilflich sein. So gehe ich nach wie vor gerne meinem Lieblingsberuf nach!
Wenn Sie mehr über uns erfahren möchten, kontaktieren Sie uns einfach – online (...schreiben Sie uns - Pfarrhomepage) oder schauen Sie ´mal im Pfarrhof vorbei. Willkommen – und: wir freuen uns.

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