ANDRITZ live, unsere Pfarrzeitung, wird an alle Haushalte im Pfarrgebiet verteilt, hier können Sie das ANDRITZ live auch online ansehen:
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Als Querschnitt aus früheren Ausgaben des ANDRITZ live sind einige interessante Beiträge hier angeführt:
Pfarrer Harald Janser
Baubericht
Gedanke
Bausteine - Untergang und Neubeginn
Ullis Kanzel
Was glauben Sie?
Eine kleine „Visitenkarte“
Das abc war schon längst fertig, als man dann nach einigen Jahren unter Pfarrer R. Helmetsberger eine Nachbildung eines der weltweit bekanntesten Kreuze hier angebracht hat. Es sollte eine Art Visitenkarte sein, welche Gemeinschaft hinter und zu diesem Bauwerk steht.
Das Original, das Kreuzbild von San Damiano bei Assisi befindet sich heute in der Kirche Santa Chiara in Assisi. Es ist zirka zwei Meter hoch und wurde von einem unbekannten Meister des 11./12. Jahrhunderts im byzantinischen Stil gemalt.
Für den heiligen Franziskus bekam es entscheidende Bedeutung, als er, auf der Suche nach Orientierung für seinen Lebensweg, etwa im Jahr 1206, in der damals verfallenen Kirche San Damiano vor diesem Kreuzbild betete.
Auf sein Gebet hin hörte er von dem Kreuz her die Antwort Christi: "Franziskus, geh’ hin und stelle mein Haus wieder her, das, wie du siehst, ganz verfallen ist!"
Zunächst bezog er diesen Auftrag ganz wörtlich auf die Kirche San Damiano und begann, sie wiederaufzubauen; doch nach und nach wurde ihm klar, dass er nicht nur zur Erneuerung des Kirchengebäudes, sondern auch der Gemeinschaft der Kirche berufen war.
Ein dankbarer Blick zurück und nach vorne
Am Sonntag, den 24. Sep 2006, am Tag unseres Pfarrfests und 399 Tage nach dem Hochwasserschaden wurde das abc feierlich wieder eröffnet. Gesegnet wurde es, wie 26 Jahre zuvor, von Mag. Leopold Städtler, dem ehemaligen Generalvikar und jetzigen Dompropst unserer Diözese.
Er hat sich sichtlich mit uns gefreut, dass die Renovierung so gut geglückt ist, und wir sind froh über die gelungene Infrastruktur, die für die Pfarre und diverse Interessensgruppen wieder zur Verfügung steht.
Dass es nicht nur um den materiellen Aufbau sondern auch vermehrt um den Aufbau von Beziehungen und Gemeinschaft geht, ist uns aus christlicher Perspektive nicht fremd.
Das wird auch die eigentliche und große Herausforderung für die nächsten Jahre und Jahrzehnte sein, und wir erbitten dazu Gottes Segen.
Ich denke, dass das am Sonntag, den 24. 9. gesprochene Segensgebet sehr stimmig gewesen ist, in dem es geheißen hat:
„Vater im Himmel, wir preisen dich; denn du hast den Menschen die Fähigkeit gegeben, Zeit zu gestalten und zu verwenden, um gemeinsam mit anderen zu lernen, zu spielen, zu feiern, Gedanken auszutauschen und sich zu bewegen, um Geist und Leib zu fördern.
Du hast uns die Möglichkeit geschenkt, unsere Anliegen zu entfalten und uns einzusetzen für ein gelungenes Miteinander.
So bitten wir dich, allmächtiger Gott:
Segne dieses Haus und bewahre es vor Schaden. durch Kräfte der Natur oder der Menschen.
Lass uns hier in Freude zusammen sein zu deiner Ehre und zum Wohl anderer Menschen.
Schenke uns deinen Geist. So bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.“
Ein Baubericht ist gefragt – ein Baubericht über eine Katastrophe
Es gibt Augenblicke in unserem Leben, wo man glaubt das Leben, die Uhren bleiben stehen.
So ein Tag, so ein Augenblick war Sonntag, der 21. August 2005, für die Pfarre Graz Andritz,
als das Hochwasser in Sekunden, das Untergeschoss des Pfarrzentrums mit den dortigen Pastoralräumen, Kleiderladen und das gesamte Versorgungszentrum für Strom und Heizung überflutete und vernichtete.
Wasser und Schlamm, bis knapp unter die Untergeschossdecke, schwimmende Wand -und Bodenteile, Türen, Einrichtungsgegenstände, waren der erste Anblick für die Pfarrbevölkerung.
Kraftlosigkeit nach der Flut; - stehen vor dem Nichts; - alles Schöne gibt es nicht mehr; -
die Andritzer Pfarrbevölkerung ist aus der Bahn geworfen worden…
Wie geht es weiter? Fragen: Wann können wir wieder Gemeinschaft erleben, tanzen, singen, miteinander reden, lustig sein, Feste feiern….
Doch ALLE im Begegnungszentrum hatten Gottvertrauen und sofort wurde Gemeinschaft, Hilfsbereitschaft, Mut und Kraft sichtbar.
Hunderte freiwillige Helfer aus der Pfarre begannen mit der Entsorgung von vielen lieb gewonnen Dingen und Gegenständen. Noch Brauchbares wurde gereinigt und repariert.
Auch Urlaube wurden verschoben, denn das Pfarrzentrum soll so rasch wie möglich für ALLE wieder eine offene Türe haben.
Gemeinsam mit der Pfarre und der Bischöflichen Bauabteilung wurde ein Sanierungskatalog erstellt:
Der Umfang der Schäden festgestellt und abgesteckt, Kosten ermittelt, Finanzierungsgespräche geführt, Versicherungen kontaktiert, Absicherungen vorgenommen,
Standfestigkeit der Gebäude geprüft, Versorgungsleitungen auf Dichtigkeit kontrolliert, Entfeuchtung des gesamten Untergeschosses, Notstromversorgung für die Bewohner des Begegnungszentrums hergestellt.
Mit den Fachkräften für Elektrizität und Heizung der Pfarre, wurde eine den pfarrlichen Erfordernissen entsprechende Heizungsanlage für Pfarrhof, Begegnungszentrum und Pfarrkirche geplant.
Nicht nur die Pfarrbevölkerung sonder auch die ausführenden Firmen konnten sofort mobilisiert werden und begannen umgehend mit den Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten.
Erneuerung der gesamten Heizungs- und Lüftungszentrale einschl. Versorgungsleitungen
Erneuerung des E-Verteilers, der Steuerungseinheiten und der gesamten Raumverkabelung,
Wiederherstellung von weggerissenen Wandteilen, abgehängten Decken, Verkleidungen,
Erneuerung von unterspülten Bodenaufbauten,
Austausch der Sanitärraumausstattung,
Teilweise Erneuerung von Tür- und Fensterkonstruktionen,
Instandsetzen der Wand- und Bodenverfliesung,
Instandsetzung bzw. Erneuerung der Bodenbeläge,
Maler- und Anstricharbeiten.
Einrichtung für die Pastoral- und Seminarräume, Kleiderbörse, Jugend und Küche.
Um alle erforderlichen Arbeitsleistungen durchzuführen waren 18 Gewerke mit ihrem fachlichen, technischen Wissen und mit sehr großem Engagement am Werk.
Um diese Arbeiten in dieser sehr kurzen Bauzeit zu realisieren, waren auch sehr viele hilfreiche und fleißige Hände von der Pfarre notwendig.
Die Pfarre hatte ein hervorragendes Team für alle vor Ort anfallenden Fragen.
Allen voran Herr Pfarrer Mag. Harald Janser, Herr Neubauer sen. mit Sohn Stefan sowie Herr Wagner.
Dieses Team prüfte täglich und sehr genau, sowie mit sehr viel persönlichen Einsatz, die durchgeführten Arbeiten.
Sehr oft war dieses Team auch selbst bei der Arbeit anzutreffen.
Für diese einzigartige pfarrliche Unterstützung, möchte ich mich ganz herzlich bei Ihnen bedanken.
Für mich war dieser „ Augenblick in unserem Leben – Katastrophe – Hochwasser „
auch etwas Neues. Persönlich konnte ich von dieser Pfarrgemeinde viele wertvolle Eigenschaften und Gedanken für mich mitnehmen:
Jeder ist notwendig; - jeder wird gebraucht; - der Mut anzugreifen; - Zeit für die Pfarre zu haben; - Hilfe für ein Miteinander; - Kraft für das NEUE.
Für die Instandsetzung und Sanierung des Hochwasserschadens im Pfarrzentrum Graz Andritz wurden € 250.000.—von der Diözese bereitgestellt.
Dieses Begegnungszentrum soll weit über die Grenzen der Pfarre Andritz, Geborgenheit, Gemeinschaft und Freude verbreiten.
GOTTES SEGEN
Danke!
In der letzten Ausgabe habe ich allgemein über die Sakramente geschrieben. Heute möchte ich einen Blick auf die Taufe legen.
Die Taufe beinhaltet verschiedene Aspekte:
Sehen wir uns einige Zeichen näher an.
Wasser ist das wichtigste Zeichen bei der Taufe. Wasser ist das Urelement des Lebens. Wasser kann aber auch eine Bedrohung für das Leben sein. Im Wasser kann Leben untergehen. Der Täufling erfährt symbolisch im Wasserritus, was Jesus Christus durchlebt hat. Wie er durch den Tod zum ewigen Leben gelangt ist, so kommt das Wasser über den Täufling, und er "taucht auf" als Mensch des neuen Leben.
Das Licht einer einzigen Kerze genügt, um einen ganzen Raum hell zu machen. Das Licht eines einzigen Lebens genügt, um vielen Menschen Mut und Hoffnung zu schenken. Die Taufkerze wird am Licht der Osterkerze entzündet. Diese hat zum ersten Mal in der Osternacht gebrannt, jener Nacht, in der die ganze Christenheit den Sieg des Lebens über den Tod feiert. Gottes Liebe ist stärker, sie schenkt das Leben neu, immer wieder.
Lebensweg: Mit der Taufe beginnt sozusagen "offiziell" der Weg mit Gott. Das ganze Leben ist ein Versuch, den Weg zur Mitte zu finden. Jeder Mensch braucht Begleiter auf diesem Weg. Darum ist die Taufe auch Verpflichtung der Eltern und Paten, für die religiöse Erziehung des Kindes Sorge zu tragen. Sie sollen dem Kind bezeugen, was sie selber von Gott erfahren haben.
Ein Kind ist immer eine Herausforderung an die Lebenssituation in der man gerade ist. Umso wichtiger ist es für mich zu wissen, dass ich nicht alleine für die Geschicke dieses Menschen „zuständig“ bin. Ich (Wir – als Familie) haben einen ständigen Begleiter der wohlwollend und schützend seine Hand über uns hält. In diesem Vertrauen wünsche ich allen Eltern und Paten schöne, glückliche Stunden mit ihren Schützlingen.
Bausteine sind in der Pfarrkanzlei erhältlich:
A4 - € 10,--
A3 - € 20,--
Danke für ihre Mithilfe bei der Wiederinstandsetzung des abc.
Untergang und Neubeginn – unter dieser Überschrift haben wir in der Oktoberausgabe vom Hochwasser im abc berichtet. Auch ein Erlagschein war der Ausgabe beigelegt, mit der Bitte um Ihre Spende für den Wiederaufbau.
Heute wollen wir Ihnen ein Einblick in den IST-Zustand geben.
Einige bauliche Maßnahmen sind schon abgeschlossen. So sind rund um das Pfarrhaus und um das abc die gefährdeten Lichtschächte auf maximale Höhe hochgezogen worden. Die gebrochene Trennmauer im Keller ist wieder aufgemauert, und Feuerschutztüren und Türstöcke erneuert. Der verschmutzte Öl wurde fachgerecht entsorgt und der Öltank in Einzelteile zerlegt. Auch der Ölofen wurde in seine Einzelteile zerlegt und an seiner Stelle steht nun ein großer Erdgaszentralheizungsofen. Es wurde auch eine Heizvariante mit Erdwärme angedacht, aber durch die hohe Temperatur die für die Kircheheizung benötigt wird ist diese leider im praktischen Gebrauch nicht durchführbar. Die Heizung ist inzwischen für Pfarrhaus und abc großteils fertig gestellt und funktioniert auch einwandfrei. Auf die Kirchenheizung müssen wir uns noch ein wenig gedulden.
Jede Woche trifft sich einmal der Bauausschuss um die Arbeiten mit den einzelnen Firmen zu koordinieren und weitere Schritte zu planen und mit der Umsetzung die verschiedenen Firmen zu beauftragen. Elektroinstallation, Lampen, Wandverbau, Kästen, Stauraum, Böden, ... viele Fragen die gemeinsam besprochen werden müssen. Eine große Verantwortung wird hier wahrgenommen, denn mit den Entscheidungen dieses Gremiums wird die grundsätzliche Gestaltung des abc für die kommenden Jahre festgelegt.
Nun zu den Zahlen:
Gesamtschadenssumme: € 648.000,--
Spendeneinnahmen:
Spenden von Privatpersonen in der Höhe von: € 10.230,59
Spenden von Firmen und Institutionen: 19.100,--
Soforthilfe des Landes Steiermark € 2.500,--
Diözesane Hilfe bisher: € 250.000,--
Katastrophenfond: Nach bisherigen Schätzungen werden € 150.000,-- erwartet
Wir sagen Danke an alle die uns unterstützt haben. Sie sehen aber auch, dass noch ein großer Betrag ausständig ist und uns das Thema der Finanzierung „Wiederaufbau des abc“ doch noch eine zeitlang begleiten wird.
Muttertag? Was für ein Tag! Danke sagen. Der Mutter. Wofür? Für
…Wäsche waschen, Wäsche aufhängen, Wäsche bügeln, Schuhe putzen, Teppich klopfen, Terrasse kehren, Pflaster kleben, Badewanne einlassen, Rasen mähen, Knöpfe annähen, Papier sammeln, Plastik sammeln, Alu sammeln, Betten lüften, Bettzeug abziehen, Betten beziehen, Schuhe putzen, Schuhbänder besorgen, Schirm suchen, Jacke suchen, Tampons besorgen, frische Semmel kaufen, Buttersemmel streichen, Glühbirne einschrauben, Bild an die Wand hängen, Tisch decken, Blumen kaufen, Geburtstagsüberraschung haben, Kinderparty veranstalten, Zähne putzen helfen, Jausenbrote richten, Modeberaterin sein, Babysitterin spielen, Kindergesicht waschen, Seelenschmerz heilen, Liebestränen trocknen, Liebeskummer heilen, Kuchen backen, Kekse ausstechen, Christkind spielen, Babys gebären, Säuglinge stillen, Stinkwindeln wechseln, Sorgen anhören, Busfahrplan ausdrucken, Zimmer einrichten, Kaffeekochen, Lieblingsspeisen auftischen, Oma chauffieren, Opa rasieren, Fernsehsessel richten, Uhren umstellen, Kräuter pflanzen, Boden aufwaschen, Staub saugen, Fenster putzen, Zierpolster kaufen, Vorhänge nähen, Kinderbücher besorgen, Eis produzieren, Keller räumen, Gelsengitter anbringen, Jausenbrote schmieren, Barbie-Puppe-Kleider kaufen, Urlaub vorplanen, Kinderwagen schieben, Babygeschrei aushalten, Pubertät verstehen, Nasenpiercing akzeptieren, Krankenbesuche machen, Grillkohle bereit halten, Fieberthermometer beherrschen, Zeckenschutz-Impftermin wissen, Nachhilfe geben, Aufgaben kontrollieren, Meckereien aushalten, Unpünktlichkeit verstehen, Hemdenberge bügeln, Zimmer-Chaos bereinigen, Schokoflecken wegzaubern, Ballettstunden buchen, Chauffeur spielen, Klavierstunde absagen, Freizeittermine koordinieren, Babybrei anrühren, Wecker stellen, Milch wärmen, Kinder wecken, Schultasche entrümpeln, Kleider richten, anziehen helfen, Socken suchen, Stundenplan prüfen, Schularbeiten überstehen, Schulnoten akzeptieren, Strenge beweisen, Autorität haben, Gute Nacht-Geschichten vorlesen, Bettwäsche wechseln, Krankenschwester sein, Teeköchin spielen, Geburtstagsgedichte lehren, Weihnachtslieder einstudieren, Koffer einpacken, Urlaubsliste schreiben, Sonnencreme besorgen, Flossen nicht vergessen, Lunchpakete richten, Getränke einkühlen, Blumen pflanzen, Rasen mähen, Maler organisieren, Zahnarzttermine vereinbaren, Zahnspangen reinigen, Milchzähne aufbewahren, Feste organisieren, Tischmutter spielen, Ehegattin & Geliebte sein, Haubenköchin sein, Gelsengitter anbringen, Sonnebrand pflegen, Einkaufstaschen schleppen, Einkäufe umtauschen, Angebote sichten, Haushaltsgeld einteilen, Umwelt schützen, Badewasser einlassen, Haare waschen, Nacken massieren, Pflegetipps geben, Einladungen organisieren, Blumen besorgen, Tisch decken, Weihnachtsdekoration organisieren, Müll trennen, Familie & Job koordinieren, Geheimnisse bewahren, schwul sein verstehen, Pubertät erleiden, erste Freundin/ersten Freund aushalten, Diätpläne unterstützen, Haustorschlüssel nachbringen, Lieblingscornflakes vorrätig halten, Schaumkaffee kochen, Trantschelgeld zustecken, Handyrechnung übernehmen, Zugpläne ausdrucken, Zigaretten in der Schultasche übersehen, Hunde bürsten, Gassi gehen, Katze füttern, für
MUTTERTAG FEIERN!
DANKE, MUTTI!